
Von Schaden zu Reparatur
„Sehen Sie, wie Schäden nach einem Unfall dokumentiert wurden und welche fachgerechten Reparaturen durchgeführt wurden. Zu jedem Fall finden Sie kurze Erläuterungen zum Schadensverlauf und Ergebnis.“
BMW 4er
Der sichtbare Schaden an der vorderen Seitenwand vermittelte zunächst einen harmlosen Eindruck.
In der Praxis lässt sich jedoch eine korrekte Kalkulation nicht allein anhand von Fotos erstellen.
Erst durch fachkundige Prüfung, gezielte Demontagen und das Wissen, wo strukturelle Schwachpunkte liegen, zeigte sich das tatsächliche Ausmaß:
Neben dem Blechschaden fanden sich eine verschobene Achsgeometrie sowie Deformationen im Unterbodenbereich – Details, die für Außenstehende nicht erkennbar sind.
Der letztlich kalkulierte Schaden belief sich auf 26.660 €.
BMW 2er (Instandsetzung statt Ersatz)
Bei diesem BMW 2er Cabrio wurde der Schaden an der hinteren Seitenwand fachgerecht instand gesetzt, statt das komplette Teil zu erneuern.
Ein Austausch der Seitenwand ist bei einem Cabrio besonders aufwendig und kostenintensiv.
Aufgrund der hohen Laufleistung wurde bewusst eine wirtschaftlichere Instandsetzung gewählt, um einen drohenden Totalschaden zu vermeiden.
Der geeignete Fachbetrieb wurde dem Kunden auf Nachfrage benannt.
Die Bilder dokumentieren den Schadenverlauf und die spätere Reparaturqualität.
Komplexe Reparatur am 911er
Bei diesem Porsche 911 wurde die beschädigte Aluminium-Seitenwand fachgerecht erneuert.
Die Reparatur in Multimaterial-Mixkarosserien erfolgt mittels Strukturklebstoff, Stanznieten, Blindnieten und Fließformnieten und erfordert spezielles Know-how sowie zertifizierte Technik.
Als von Porsche ausgebildeter Spezialist für Material-Mix-Karosserien kenne ich die herstellergerechten Reparaturverfahren und weiß, worauf besonders zu achten ist.
So kann ich beurteilen, ob eine Werkstatt die Arbeiten korrekt und langlebig ausführt.
Die Bilder dokumentieren den strukturellen Eingriff und das Ergebnis der fachgerechten Instandsetzung.
Mercedes-Benz AMG GT 63s (Fehlerhaftes Erstgutachten)
Bei diesem Mercedes-Benz AMG GT 63 S lag zunächst ein Schadengutachten eines sehr namhaften und allgemein bekannten Unternehmens vor. Der Schaden wurde dabei lediglich oberflächlich kalkuliert. Dem Fahrzeughalter erschien diese Einschätzung nicht schlüssig, weshalb er sich vor der Reparatur an mich wandte.
Bereits bei der ersten Prüfung zeigten sich deutliche Hinweise auf einen weitergehenden Schaden im hinteren Karosseriebereich. Nach dem fachgerechten Freilegen des Schadens wurde klar, dass nicht nur Anbauteile, sondern auch tragende und sicherheitsrelevante Bereiche betroffen waren – inklusive moderner Fahrzeugtechnik.
Erst durch eine praxisnahe und vollständige Kalkulation konnte der tatsächliche Umfang realistisch ermittelt werden. Das Ergebnis: ein tatsächlicher Schaden von rund 23.000 Euro.
Dieser Fall zeigt deutlich: Der Name eines Unternehmens ist kein Qualitätsmerkmal. Entscheidend ist die Erfahrung und Kompetenz des Gutachters vor Ort, der Schäden erkennt, bevor sie später zum Sicherheits- oder Kostenrisiko werden.






























